Das LRK tritt für offene Räume ein, die frei von Ausbeutung, Konsumzwang und Diskriminierung sind.

Als unseren Beitrag zu einer Welt, in der Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, sehen wir das zur Verfügungstellen von Lastenrädern und Anhängern. Dies ermöglicht in der Stadt eine Mobilität, die in einem geringerem Maße von der Ausbeutung nicht erneuerbarer Ressourcen abhängig und nebenbei auch noch gesundheitsfördernd ist. Barrierefreie Nutzung und die Unterstützung solidarischer Ökonomie drücken sich im LRK dadurch aus, dass die Nutzung der Räder nicht an eine obligatorische Gegenleistung gebunden ist.

Auf Grund der Vorfälle im Epizentrum im Rahmen des letzten LRK Solifestes ist es uns ein Anliegen, uns in Bezug auf Sexismus und andere Formen von Diskriminierung zu positionieren. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen von Übergriffen, die im Rahmen der Veranstaltung passiert sind und bedauern die Vernachlässigung der Freiraumgestaltung, besonders der sozialen Infrastruktur.

Sexistisches, rassistisches und gegenüber Natur kolonialistisches Verhalten sind Phänomene derselben Grundhaltung, in der sich Menschen anderen Lebewesen gegenüber und auf deren Kosten bemächtigen.

Wir unterstützen die Hinterfragung, Reflexion und Diskussion solcher Machtkonstellationen und laden mit zum zweiten Antisexistischen Notfalltreffen am 3.12.2011 in der Bike Kitchen Wien ein

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •
ANTISEXISTISCHES NOTFALLTREFFEN
Struktureller Sexismus in linken Räumen

Am 11.11.11 fand ein für alle gender offenes antisexistisches Notfalltreffen statt. Konkreter Anlass waren die Vorfälle im Epizentrum, jedoch herrscht für die Auseinandersetzung mit Antisexismus permanent eine Notfallsituation. Das Bedürfnis, sich über die unterschiedlichsten Aspekte auszutauschen, die immer wieder zu sexualisierten Übergriffen und sexistischen, männerdominierten Strukturen (auch) in linken Räumen führen, war dementsprechend sehr groß. Folgende Fragestellungen zum Umgang mit übergriffigem Verhalten und sexualisierter Gewalt konnten deshalb lediglich angerissen werden und sollen in weiteren Treffen bearbeitet werden:

Warum thematisieren fast ausschließlich Frauen* sexualisierte Gewalt und übergriffiges Verhalten?

Wie können wir in unseren Zusammenhängen eine Atmosphäre schaffen, die es Betroffenen und mit ihnen solidarischen Menschen ermöglicht, übergriffiges Verhalten zu thematisieren?

Wie können Männer mehr Verantwortung für Antisexismus übernehmen?

Welche Möglichkeiten gibt es, mehr Sensibilität für diskriminierendes Verhalten zu erzeugen?

Wie kann ein solidarischer Umgang mit Betroffenen ausschauen?

Wie kann betroffenen- und definitionsmachtunterstützender Täterumgang aussehen?

Wie kann Rausschmisspolitik verfasst sein?

Warum ist unsere (antisexistische) Praxis so weit von unserer Theorie entfernt?

Wie können wir diese Diskrepanz überwinden?

Um Strategien gegen den permanenten Notfall zu entwickeln, sind alle interessierten, solidarischen Menschen zum 2. Antisexistischen Notfalltreffen eingeladen:
Samstag, 03.12. 2011
16.00 Uhr
bikekitchen – Goldschlagstraße nr.8 (nähe Westbahnhof)

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

LRK-Fazit für zukünftige Veranstaltungen:

- Sorgfältige Auswahl von sicheren und barrierefreien Locations
- Organisation einer Infrastruktur, die diskriminierendes Verhalten im Rahmen von Veranstaltungen des LRK unwahrscheinlicher macht und thematisiert, darauf reagiert und Schutzräume für Betroffene bietet

Zwei weitere Lastenräder mit dabei!

hier der Hinweis, dass wir Räder-Zuwachs auf dem Blog haben!

im 8. Bezirk: Donkey – Eigenbau
donkey
Sehr sehr schön gelungenes Lastenrad, binnen Kurzem gebaut und nun der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt – weil der Lastenradkollektiv Gedanke ansteckend ist!

beim Brunnenmarkt: LRK Yuba
yuba
um die letzten Reste der Soli-Kohle vom vorigen Jahr, die nach der Zahlung des Trucks doch noch über blieb, und mit ein bissl Vorfinanzierung durch die Hosts angeschafft.

http://lastenradkollektiv.blogsport.de/fuhrpark/

Lastenradkollektiv SoliFest nach der Oktober CM!

Liebe Loite,
traditioneller Weise lädt euch das Lastenradkollektiv nach der Oktober Critical Mass (am 21.10) zu einem Soli-Festl. Diesmal gehts aus aktueller Solidarisierung ins Epizentrum, ein in der Lindengasse 60 befindliches Areal der BuWoG, das von uns allen zwischengenutzt werden kann.

Die Band Traumwandler wird für uns aufspielen, Siebdruck wird’s geben, Glühwein und einen Heavy-Sprint. Wie im Vorjahr werden wir Krautfleckerl auftischen.

alsdann einen schönen Sommerausklang und viel Spaß bei RasenAmRing am 22.9. beim Stubentor (heuer nicht beim Heldentor!) und der Oktober Critical Mass am 21.10.!
lg, euer
LRK

Epizentrum

der Truck ist endlich da!

Endlich ist es so weit! wir freuen uns sehr, den Truck – das wiener Serien-Lastenfahrrad! – zum Borgen zur Verfügung stellen zu können!
Wir haben das Gefährt mit 8 Gang Nabenschaltung und mechanischen Scheibenbremsen, sowie einer ausschaltbaren Federgabel bestellt.
Die erste Woche Erfahrung Sammeln zeigt, dass es sich wie eine Wucht, wie ein normales (schweres) Fahrrad fährt! Die Länge und das Gewicht (26kg) führen zu einer beeindruckenden Laufruhe. Kurven Lenken ist dagegen durch den Radstand ein bissl anders, ma muss immer die Länge bedenken.
Was noch fehlt, sind Kotschützer und irgendeine Form von Lichtanlage. Mit Reflektoren ist der Truck aber schon ausgestattet.

Truck

Auszuborgen ist der Truck in der nähe vom Keplerplatz, im 10. Bezirk – womit wir auch eine Gebietserweiterung schaffen und in Favoriten präsent werden!

wer nicht in Wien wohnt oder aus anderen Gründen selbst einen Truck erwerben möchte, wird hier fündig: http://heavypedals.at/verkauf/

‘Ride for your Rights’ – Soli-Ride + Festl für’s Radstrom-Projekt

‘Ride for your Rights’ – Soli-Ride + Fest
Julian W. fährt unter dem Motto „Ride foryourRights“ über 4000 km, von Novi Sad (Serbien) bis nach St. Petersburg (Russland), mit dem Fahrrad, um sich für die Rechte von Studierenden einzusetzen.
Am 21.7.2011 kommen Julian und die internationale Gruppe ‚Ride for your Rights‘-FahrerInnen nach Wien. Und das gehört natürlich gefeiert!
Unterstützt „Ride foryourRights“ und radelt mit uns gemeinsam für eure Rechte. Treffpunkt ist um 16:30 im Sigmund-Freud („Votiv“) Park, ab 19:00 geht’s dann mit Konzerten (Ost in Translation + SympathyforStrawberry) und leckerer Volxküche im TÜWI weiter!
Der gesamte Erlös des Festes kommt dem Radstrom-Projekt zugute! Wer braucht schon Batterien, um Strom erzeugen zu können? Unsere Beine sollten doch ausreichen, um überall und zu jeder Zeit energieautark Musik machen zu können! Dafür braucht das Radstrom-Projekt aber noch eure Soli-Kohle: Denn Elektromotoren, Spannungswandler, Kondensatoren und Lautsprecher kosten leider so Einiges!
Weitere Infos unter:
http://www.rideforyourrights.org/
http://lastenradkollektiv.blogsport.de/
http://tuewi.action.at/

ride4yourrights_Flyer

„RadKraftWerk-Benefiz-Fest hosted by LastenRadKollektiv“

der zweite Frühling des LRK zieht ins Land, Räder und Anhänger gibt’s schon einige, Ideen aber noch viele!
letzten Sommer kam uns die Pleasant Revolution Tour besuchen und machte mit Lastenrädern, mit denen sie kreuz und quer durch Europa radelten, Strom und betrieb damit Musikinstrumente und ein großartiges Soundsystem! Diese Idee hat uns nimmer los gelassen und jetzt wollen einige vom LRK und einige andere, dauernd stoßen mehrere dazu, solch ein Equipment für Wien anschaffen und betreiben! Wir wolln, nach Maßgabe von Lust und Laune, die aber bei uns vielen immer wo vorhanden ist, nach jeder CM oder an jedem sonnigen Tag einfach auf der grünen Wiese, ob auf der Donauinsel oder am Cobenzl, überall angemessen laut Musik machen können – ohne dabei Batterien im herkömmlichen Sinn zu brauchen!
Wie auch zum Lastentransport haben wir auch zum Stromerzeugen unsere Beine, befeuert nur mit Vollkornkost! ;-P Wir wolln energieautark Konzerte machen!!!
Und dafür braucht der noch in Namensfindung befindliche Dunstkreis rund um das LastenRadKollektiv wiedereinmal jede Menge Soli-Kohle, denn Elektromotoren, Spannungswandler_innen, Kondensatoren, Sound-Misch-Geräte und Lautsprecher_innen kosten leider im Prinzip noch mehr, als Lastenräder! Lastenräder hamma ja jetzt eh. Und jede Menge Enthusiasmus!

Flyer_Solifest_20110315_v01

Also mach‘ma dafür nach der April CM wieder ein SoliFest, wie gewohnt im TüWi mit VoKü, Mucke und jeder Menge Spaß!
Wir freun uns auf euer Kommen! 15.April, 20 Uhr, TüWi, Peter-Jordan-Straße 76 „RadKraftWerk-Benefiz-Fest hosted by LastenRadKollektiv“

Einjahresjubiläum

Das Lastenradkollektiv wurde unversehens eins!
Was mit einer Idee und der Long Jane begann, ist jetzt ein zehn, bald elf Gefährte umfassendes Kollektiv, das fahrradinvolvierten Lastentransport in und um Wien gegen freie Spende ermöglicht! Der Jänner war diesbezüglich schon keineswegs schlecht ausgelastet und so geht es munter weiter, der warmen Jahreszeit entgegen!
Wir planen schon wieder ein Solifest, für 15. April, diesmal aber nicht um primär Lastenräder anzuschaffen, sondern um das in Gründung befindliche Projekt BikeMusicFestival Vienna zu unterstützen. Das BMF Vienna möchte, inspiriert von der pleasant revolution tour, Konzerte und Filmprojektionen mit autark von Fahrrädern generierter Elektrizität möglich machen.
jaaa… soweit, alles im Laufen! bald kommt Heinis Einkaufsanhänger in den Verleih, und für alle, die’s noch nicht bemerkt haben: das berliner Lastendreirad steht endlich in der Leopoldstadt zur Verfügung!! :D

unsre emailadresse sponn

liebe Leute, wie wir grad rausgekriegt haben, sponn unsre Mailbox in der letzten Woche. heute kamen die Mails mit drei Anfragen aus jenem Zeitraum an. wir bedauern die nicht in unsrem Bereich liegenden Verzögerungen und kontaktieren euch je nach Rad, sobalds vom jeweiligen Host gelesen wurde.

SoliFest im TÜWI am 15.10.2010

SoliFest 10-10
Wir feiern wieder! …nach der CM, im TÜWI..! …mit euch, Soli-Konzert, Siebdruck, VoKü, und nem glorreichen Alleycat!
Alle aufs (Lasten)radl packen und mitfeiern!
liebe Grüße, euer LRK

Stand der Dinge

Von den Einnahmen des Solifestls im April, Förderungen durch ÖH und einen Klimaschutzpreis des 7. Bezirks konnten seit Bestehen dieses Blogs vier weitere Lastenräder finanziert werden:
Zwei aus zweiter Hand, das wegen seiner rosa lackierten Kiste liebevoll „Punschkrapferl“ genannte, Massiv-Dreirad im Christiania-Stil und ein original LongJohn, nach seinem Vorbesitzer unter dem Namen „Kratky“ firmierend,
sowie zwei Nagelneue, in Berlin von PedalPower.de gebaut! Von den zwei Neuen ist der LongHarry schon fleißig am Rollen und Verborgtwerden, dem „Berliner Lastenrad“ Dreirad fehlen noch ein paar Teile, die den Weg von Berlin nach Wien nicht sofort geschafft haben…
Zum Anhängerfuhrpark kam „Elliot“ zum Transport langer Latten oder Rohre hinzu, und es ist nicht zu viel verraten, wenn an dieser Stelle öffentlich wird, dass im WUK dieser Tage ein Anhänger gebaut wird, der nochmal 30 cm länger als der Dildo-Anhänger ist – Erstausfahrt wird zum
RasenAmRing, am 22. September 2010 sein, wo das Lastenradkollektiv auch eine Soli-Bar betreiben wird!
http://lobby.ig-fahrrad.org/rasen-am-ring-2010/

Das Lastenradkollektiv freut sich auf euer Kommen und weiterhin viel genutzte Lastenräder und Anhänger – die Idee ist aufgegangen, es läuft super! StammkundInnen und ganze Wohnungsübersiedelungen wurden schon angezogen!



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (21)
  2. moehrengasse.at (4)